Rücker AG, Deutschland

     

Rücker: Erfolg mit neuer Software für virtuelle Entwicklung


Spezielles Software-Konzept für Autohersteller und Anlagenbauer -
Digitaler Betrieb von Produktionsanlagen ersetzt "Stahl und Eisen"


14. März 2012

Die börsennotierte, international tätige Ingenieurgesellschaft Rücker AG, Wiesbaden, registriert derzeit eine verstärkte Nachfrage nach ihrer neuen Simulations-Software für Produktionsanlagen: Automobilhersteller und deren Partner aus dem System- und Anlagenbau sichern damit komplexe Produktionsvorgänge virtuell ab. Dafür wird mit großem Erfolg die von Rücker speziell entwickelte Software "Invision" eingesetzt, die die vielfältigen Möglichkeiten der "Digitalen Fabrik" ergänzt und in der Industrie als wegweisend gilt. Federführend ist dafür die Rücker EKS GmbH in Weingarten/Oberschwaben. Diese Tochtergesellschaft der Rücker AG ist seit 2004 das Kompetenzzentrum für Entwicklung, Konstruktion und Simulation (EKS) von automatisierten Anlagen. In Weingarten sind derzeit 54 Entwicklungsingenieure tätig, deren Zahl schnellstmöglich aufgestockt werden soll. Entsprechende, weitere Arbeitsplätze sind bereits eingerichtet.

Mit dem modular aufgebauten "Invision"-System werden Produktionsanlagen sowie der komplette Produktionsablauf in Echtzeit simuliert sowie die virtuelle Prozessabsicherung und Inbetriebnahme realisiert. Auf Grund der Simulation lässt sich leicht feststellen, ob bestimmte Prozesse einwandfrei funktionieren oder wie eventuelle Fehler behoben werden können. Dank der digitalen Testläufe werden die bisher üblichen, kosten- und zeitaufwändigen Praxistestanlagen aus "Stahl und "Eisen" überflüssig.

Bei jeder Modellgeneration verstärkt sich bei den Automobilfirmen der Druck zu kürzeren Entwicklungszeiten. Dies hat nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die Produktentwicklung. Auch die zur Verfügung stehende Zeit für Entwicklung und Realisierung von Produktionssystemen muss permanent verkürzt werden.

Die Rücker-Niederlassung in Weingarten hat nicht nur die technische Weiterentwicklung und den externen Einsatz dieser digitalen Software entscheidend gestaltet, sondern bietet für die virtuelle Produktion neben Kauf und Vermietung von Lizenzen auch die damit verbundene Dienstleistung an.

Wolfgang Rücker, Vorstandsvorsitzender der Rücker AG, zur Entwicklung der "Digitalen Fabrik" seines Unternehmens: "Die immer größer werdende Modellvielfalt und kürzere Lebenszyklen erfordern ständig weitere digitale Werkzeuge zur Absicherung der Produktionsprozesse. Mit unserer Software `Invision´ bieten wir Produzenten und deren Partnern ein wirkungsvolles, modernes System, um den gestiegenen Marktanforderungen gerecht zu werden."

Kurz gefasst: Rücker AG – die börsennotierte Ingenieurgesellschaft
Die 1970 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Wolfgang Rücker gegründete und seit dem Jahr 2000 börsennotierte Rücker AG, Wiesbaden, ist als Ingenieurgesellschaft eines der führenden technologischen Entwicklungsunternehmen. Kunden sind internationale Konzerne der Automobil- und Luft- und Raumfahrtfahrtindustrie, aber auch Unternehmen aus den Bereichen Bahn- und Schienenverkehrstechnik, Schiff- und Anlagenbau, Umwelt- und Medizintechnik sowie Windenergie

In der Rücker-Automobilsparte werden für viele bedeutende Hersteller virtuelle Entwicklungen in den Bereichen Karosserie, Innenausstattung und Elektrik erbracht. Im Luftfahrtgeschäft erstreckt sich das Leistungsspektrum vom Styling von Flugzeugkabinen über die Konzeptentwicklung und Erstellung von Modellen und Prototypen bis hin zur Berechnung und Konstruktion von Rumpf- und Tragflächenstrukturen.

Die Rücker AG ist an 39 Standorten in 18 Ländern vertreten und beschäftigt derzeit rund 2.500 Mitarbeiter - überwiegend Ingenieure. Auf Grund der erfreulichen Auftragslage werden zur Soforteinstellung rund 500 weitere Ingenieure, Konstrukteure und Designer gesucht.

Im Geschäftsjahr 2010 wuchs der Umsatz um 15,7 Prozent auf 151,9 Mio. Euro (2009: 131,3 Mio. Euro). Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte gegenüber 2009 mehr als verdoppelt werden und stieg 2010 dank des erhöhten Geschäftsvolumens von 3,7 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss betrug rund 4,8 Mio. Euro und hatte sich im Vergleich zu 2009 (1,5 Mio. Euro) verdreifacht. Die Geschäftszahlen für 2011 werden Ende März 2012 veröffentlicht.