Rücker AG, Deutschland

     

Rücker AG erfolgreich und ausschüttungsstark


Dividendenplus von 50 Prozent – 0,45 Euro je Aktie – Erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 - Aktienkurs in einem Jahr verdoppelt

08. Juni 2011

Die börsennotierte Ingenieurgesellschaft Rücker AG, Wiesbaden, bestätigt sich mit ihrer offensiven Dividendenpolitik erneut als ausschüttungsstarkes Unternehmen und beteiligt ihre Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg. Die Jahreshauptversammlung, die am 8. Juni (heute) in Wiesbaden stattfand und vom Aufsichtsratsvorsitzenden Tomas Mielert geleitet wurde, folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und stimmte für das Geschäftsjahr 2010 einer Erhöhung der Ausschüttung um 50 Prozent auf 0,45 Euro je Aktie zu (Dividende 2009: 0,30 Euro). Diese Dividende ist erneut steuerfrei, da sie aus bereits versteuerten Rücklagen gezahlt wird. Dazu erklärte Wolfgang Rücker, Vorstandsvorsitzender der Rücker AG, gegenüber den Aktionären: "Eine Dividende von 0,45 Euro bei einem Kurs von 14 Euro entspricht einer Rendite von rund 3,2 Prozent, und dies nach Steuern. Vor Steuern wären dies rund 4,5 Prozent." Mit dieser Rendite würde die Rücker AG unter den Top-Dividendenzahlern aus dem DAX hinter RWE, EON, Telekom und Münchner Rück den fünften Platz belegen, 25 DAX-Unternehmen zahlen weniger.

Dank gut gefüllter Auftragsbücher und der deutlich gestiegenen Nachfrage konnte die Rücker AG für das Geschäftsjahr 2010 eine überaus erfolgreiche Bilanz ziehen. Der Geschäftsverlauf war von einer deutlich verbesserten Auftragslage und einem ansehnlichen operativen Wachstum geprägt: Der Umsatz stieg um 15,7 Prozent auf 151,9 Mio. Euro. Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte 2010 mehr als verdoppelt werden und betrug dank des erhöhten Geschäftsvolumens 8,1 Mio. Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss belief sich auf rund 4,8 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber 2009 verdreifacht. Mit einer Eigenkapitalquote von 43,8 Prozent verfügt der Konzern sowohl im Branchenvergleich als auch gegenüber Aktienwerten anderer mittelständischer Unternehmen über eine solide Finanzstruktur.

Rücker-Finanzvorstand Jürgen Vogt ging in der Hauptversammlung ausführlich auf die positive Entwicklung der Rücker-Aktie ein: "Der erfolgreiche Verlauf des letzten Geschäftsjahres hat sich auch im Kursanstieg unserer Aktie dargestellt. Der Zuwachs war deutlich höher ausgefallen als bei den Vergleichsindizes. Der Kurs der Rücker-Aktie hat vor einem Jahr noch etwa 7 Euro betragen. Bis heute ist der Kurs auf mehr als das Doppelte gestiegen und liegt nun bei rund 14 Euro. Wer vor einem Jahr die Aktie gekauft hat, kann Kursgewinne von 100 Prozent und zusätzlich eine Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent realisieren."

Die Rücker AG profitiert generell von einer Verkürzung der Entwicklungszyklen in der Automobilindustrie, da sich die Intervalle zwischen dem Markteintritt eines Modells und dessen Ablösung durch ein Folgemodell zunehmend verringern. Kurze Entwicklungszyklen bedeuten für den Konzern, der sich hauptsächlich mit der virtuellen Produktentwicklung beschäftigt, einen Nachfrageanstieg für technologische Dienstleistungen. Darüber hinaus arbeiten die Rücker-Kunden, also Auto- und Flugzeughersteller sowie Maschinen- und Anlagenbauer, verstärkt an der Entwicklung sparsamer, umweltfreundlicher und geräuscharmer Produkte. Von entsprechenden Aufträgen profitiert Rücker ebenfalls. Um für das zu erwartende Wachstum und den zunehmenden Wettbewerb optimal gerüstet zu sein, wurde im letzten Geschäftsjahr weiter in den Ausbau der internen IT-Infrastruktur und Versuchsanlagen investiert. So erfolgten 2010 die entsprechenden Aufwendungen in Höhe von 3,4 Mio. Euro auf einem deutlich höheren Niveau als im Geschäftsjahr 2009. Damals hatten diese Investitionen 1,8 Mio. Euro betragen.

Die Zahl der in der Rücker-Unternehmensgruppe beschäftigten Ingenieure, Konstrukteure und Designer belief sich zum Jahresende 2010 auf 2.202 Mitarbeiter. Angesichts der lebhaften Nachfrage und des daher erwarteten, weiteren Wachstums bleibt der Umgang mit dem Fachkräftemangel im Ingenieurbereich nach wie vor eine besondere Herausforderung. Daher wurden die entsprechenden Arbeitsmarkt-Initiativen erheblich verstärkt. Derzeit sucht Rücker dringend weitere 500 Ingenieure, Konstrukteure und Designer, denen sofort eine Beschäftigung angeboten werden kann.

Zum weiteren Verlauf des laufenden Geschäftsjahres äußerte sich Wolfgang Rücker vor den Aktionären optimistisch: "Wir sind sehr gut ins Jahr 2011 gestartet und gehen für die Zukunft von weiteren Umsatzsteigerungen aus. Allerdings werden uns die erfreulichen Ergebnisse des vergangenen Jahres und der letzten Monate nicht dazu verleiten, uns auf diesen Lorbeeren auszuruhen. Wir werden weiterhin engagiert und kreativ daran arbeiten, weiter zu wachsen und unsere Marktstellung nicht nur zu behaupten, sondern auszubauen."

Kurz gefasst: Rücker AG – die börsennotierte Ingenieurgesellschaft


Die 1970 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Wolfgang Rücker gegründete und seit dem Jahr 2000 börsennotierte Rücker AG, Wiesbaden, ist als Ingenieurgesellschaft eines der führenden technologischen Entwicklungsunternehmen. Kunden sind internationale Konzerne der Automobil- und Luftfahrt-Industrie sowie Unternehmen aus den Bereichen Bahntechnik, Schiffs-, Anlagen- und Kraftwerksbau sowie Umwelttechnik.

In der Rücker-Automobilsparte werden für viele bedeutende Hersteller virtuelle Entwicklungen in den Bereichen Karosserie, Innenausstattung und Elektrik erbracht. Im Luftfahrtgeschäft erstreckt sich das Leistungsspektrum vom Styling von Flugzeuginnenräumen über die Konzeptentwicklung und Erstellung von Modellen und Prototypen bis hin zur Berechnung und Konstruktion von Rumpf- und Tragflächenstrukturen.

Die Rücker AG ist an 35 Standorten in 18 Ländern vertreten und beschäftigt derzeit fast 2.500 Mitarbeiter - überwiegend Ingenieure.

Im Geschäftsjahr 2010 wuchs der Umsatz um 15,7 Prozent auf 151,9 Mio. Euro (2009: 131,3 Mio. Euro). Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte gegenüber 2009 mehr als verdoppelt werden und stieg dank des erhöhten Geschäftsvolumens von damals 3,7 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro in 2010. Der Konzern-Jahresüberschuss betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 4,8 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zu 2009 (1,5 Mio. Euro) verdreifacht.